Jahrhundert der Ordinariate

Die zunehmende Spezialisierung führt zu einer sprunghaften Zunahme der Ordinariate im Verlauf der folgenden zwei Jahrhunderte.

Mit dem Erlass des Universitätsgesetzes von 1818 wurde die alte Aufteilung in Anatomie, Theoretische und Praktische Medizin verlassen und Lehrstühle für definierte Fächer geschaffen: Anatomie, Physiologie, Pathologie, Medizin, Chirurgie und Entbindungskunst. Mit der zunehmenden  Spezialisierung sowie neuen Diagnose- und Behandlungsverfahren hat die Zahl der Ordinariate bis zum Ende des 20. Jahrhunderts auf bald 40 und die der Extraordinariate auf über 60 zugenommen. Zwei Drittel entfielen auf klinische Professuren. Die Geschichte der verschiedenen medizinischen Fächer schwergewichtig der letzten 50 Jahre wurden aus Anlass des 550-jährigen Jubiläums im Jahr 2010 zusammengestellt. Fächer, deren Geschichte nicht schon anderenorts ausführlich dargestellt wurde, werden ausführlicher beschrieben.

Geschichte der Medizinischen Fakultät der Universität Basel und ihrer Lehrstühle (Okt. 2008)


(siehe Webseite Universitatsgeschichte Basel 1460–2010,  https://unigeschichte.unibas.ch/ 20.11.2015).

Literaturangaben:

  • Lehre und Forschung an der Universität Basel, dargestellt von Dozenten der Universität Basel, Basel 1960
  • Georg Kreis: Die Universität Basel 1960-1985, Basel 1986
  • Georg Boner: Die Universität Basel in den Jahren 1914-1939, Basel 1943
  • Albert Teichmann: Die Universität Basel in den fünfzig Jahren seit ihrer Reorganisation im Jahre 1835, Basel 1885
  • Albert Teichmann: Die Universität Basel in ihrer Entwicklung in den Jahren 1885-1895, Basel 1896
  • Rudolf Thommen: Die Universität Basel in den Jahren 1884 bis 1913, Basel 1914
  • Friedrich Rintelen: Geschichte der Medizinischen Fakultät in Basel 1900-1945, Basel 1980